Partnertraining – ja oder nein?

Partnertraining

Die Vorteile und Nachteile von Partnertraining

 

Für die meisten Fitnessfreaks ist es ziemlich schwierig einen geeigneten Partner zu finden. Entgegen der gängigen Meinung, dass man doch mit mehr Muskeln bessere Chancen beim anderen Geschlecht haben müsste, ist es gerade der Fitness Lifestyle, der das Ganze so schwierig werden lässt. Alles dreht sich um das Thema Fitness und Ernährung und das ist für Außenstehende nur schwer zu verstehen.

Umso mehr gleicht es einem 6er im Lotto, wenn man einen Partner kennengelernt hat, der dieselbe Leidenschaft teilt und ebenfalls fast täglich mit schweren Gewichten im Fitnessstudio um sich wirft. Wer jetzt aber denkt, dass Partnertraining das Beste und Naheliegendste ist, der sollte einige wichtige Dinge beachten.

 

Das eigene Ego zurückstellen

 

Immer wieder lässt sich beobachten, wie andere Studiobesucher im Gym Übungen falsch ausführen oder zumindest eine verbesserungswürdige Technik an den Tag legen. Zu gerne würde man hier einschreiten und der anderen Person Tipps geben, wie man es besser machen kann. Beim Partnertraining kann genau dieser Punkt zum Problem werden. Gerade beim eigenen Partner meint man es meist besonders gut. Dies kann allerdings beim Gegenüber falsch aufgenommen und als Kritik verstanden werden, was nicht gut ankommt. Unnötige Streitereien können die Folge sein.

Deshalb lässt sich an dieser Stelle festhalten, dass das Training mit dem oder der Liebsten durchaus positive Effekte mit sich bringen kann, wenn man sich gegenseitig nach Vorne pusht und zu Höchstleistungen anstachelt. Allerdings muss man sein Ego etwas zurückstellen und auch mal akzeptieren, dass nicht ein Weg (der eigene) nach Rom führt. Wenn der Partner eine andere Trainingsphilosophie verfolgt, als man selbst, sollte dies vollkommen okay sein.

 

Synergieeffekte nutzen

 

Gerade beim Training zu zweit ist es besonders wichtig, Vertrauen zur anderen Person zu haben. Wer möchte schon bei einem persönlichen Rekordversuch beim Bankdrücken Angst haben müssen, dass die Person die einen spottet nicht aufmerksam ist?! Daher kann man hier die Vorteile nutzen, dass man den Gegenüber sehr gut kennt und ihm vertraut. Desweiteren kann Partnertraining dazu beitragen, dass es weniger Streit in der Beziehung gibt und man allgemein besser miteinander umgeht. Zudem kann man sich gemeinsam über viele Themen der Fitness und Ernährung unterhalten oder auch gerne zusammen etwas leckeres, fitnessgerechtes zu kochen.

 

Fazit

 

Partnertraining hat durchaus seine Vorteile. Allerdings sollte man immer beachten, dass gerade Fitnessfreaks sehr genau wissen, was sie wollen und sich in ihrer Herangehensweise nur ungern hineinreden lassen. Daher solltest du deinen Fokus darauf legen, deinen Partner auf seinem Weg zu unterstützen, statt ihm deinen eigenen Weg aufzwingen zu wollen. Beachtet man dies, so kann das Training mit dem Liebsten zu einer tollen Sache werden.

 

 

 

 

 

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